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Wie alles begann

17. November 2016 Kommentare : 0

Die Idee, ein Nachbarschaftsnetzwerk zu gründen, war schon 

lange in meinem Kopf. Ich las, ich sah und ich erlebte selbst,

dass es möglich war, unter tausenden von Menschen doch

sehr allein zu sein. 

Die Statistiken sagen, dass es in den großen Städten 

immer mehr Singles gibt. Sie wohnen allein, sie leben allein.

Gut, sie haben Freunde, vielleicht auch einen Partner

und natürlich Familie, aber diese Menschen sind 

manchmal nicht verfügbar.

Besonders die Wochenenden sind für Singles 

nicht so einfach.

Man muss gut planen, um in dieser Zeit nicht 

einsam zu sein. 

Nicht immer gelingt die Planung, nicht immer hat 

man Lust auf Vertrautes…will Neues erleben, 

seinen Gesichtskreis erweitern. 

Die virtuellen bekannten Netzwerke können helfen, 

Kontakte zu knüpfen, zu halten. 

Doch bleiben diese meist nur virtuell, weil die 

Menschen – vor allem in einer großen Stadt – 

oft zu weit entfernt sind.

Schwierig kann es auch werden, wenn man erkrankt

und niemand erreichbar ist. 

Wer kocht dir einen Tee, geht für dich in die Apotheke, 

wenn du das nicht mehr selbst schaffst?

Es muss aber auch keinen dramatischen Anlass geben,

der einen wünschen macht, es wäre jemand in der Nähe. 

Was ist, wenn du vom Flohmarkt kommst und ein 

tolles, jedoch ziemlich schweres Möbelstück ergattert hast?

Wer hilft dir etzt, es in deine Wohnung zu bringen? 

Oder du suchst dringend jemand, der dir mal sein 

Fahrrad oder Auto leiht, der dir vertraut, 

weil er dich kennt?

Oder es ist Superwetter und du möchtest am 

liebsten eine Grillparty in deinem Garten veranstalten

oder ein Straßenfest organisieren...

Und zum Punkt Sicherheit: Wie kannst du 

dich sicher fühlen da, wo du wohnst? 

Aufmerksame Nachbarn bemerken schon 

mal etwas Ungewöhnliches und teilen es 

der Gemeinschaft mit, wenn es sie denn gibt.

Gemeinsam ist man stärker...

So gibt es viele Gründe, warum es schön 

wäre, nette Nachbarn in der Nähe zu haben. 

Nachbarn, denen du vertraust, die du 

um Hilfe bitten, mit denen du aber auch 

feiern und Erlebnisse teilen kannst. 

Menschen, die nicht virtuell sind, sondern 

real, in deiner Nähe, um die Ecke,

in der nächsten Straße.

Nur kennst du gerade diese Menschen nicht.

So begann ich, über ein soziales Netzwerk im

Internet nachzudenken, das den Anstoß für 

ein Netzwerk im realen Leben geben sollte. Damit Menschen sich wieder begegnen und sich 

in dieAugen schauen, miteinander leben und 

Vieles teilen. 

Lass uns das Leben teilen in deiner Nähe, 

in meiner Nähe!


Sigrid Eckold


 



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